EINE WORK-IN-PROGRESS AKTION /// 15. JULI 1998 bis
15. JANUAR 1999
Das prozessorientierte Kunstprojekt hinterfragte
die Bildlichkeit im Zeitalter der Neuen Medien. Eine interaktive
Plattform im Internet generierte Kunst-Bildentscheidungen über Beteiligung:
Online konnten User Bilder im Malprozess bewerten. Welche Bedeutung
tragen mediale Bilder?
Es konnte über "Restebilder" entschieden werden,
die in einem scheinbar künstlerischen Malprozess entstanden sind.
Restfarbe wurde verwertet für eine Malereiproduktion zwischen Abbild
und digitalem Schein. Die "Restebilder" für die Aktion auf kleinen
Leinwänden (40x40cm) entstanden ausschließlich aus Farbresten, die
als Entsorgung aufgespachtelt wurden. Nach jeder Farbschicht konnte
online der Auftragsprozess gestoppt werden, wenn das Bild vom User
als fertiges Kunstwerk bewertet, mit einem Bildtitel benannt und
mit einem Wert geschätzt wurde. Parallel zu der realen Bildproduktion
sind ebenso digitale Bilder als "Fake" in der gleichen Art und Weise
zur Diskussion gestellt worden.
Der Prozess der AKTION
ist abgeschlossen. Achtzehn "Restebilder" wurden von Usern entschieden
und sind in der GALERIE ausgestellt.
Die Aktion wurde mit einem FORUM und Texten
begleitet. Die Dokumentation des Prozesses mit Infos zur Aktion,
Hintergrund, Reflexion, Fragen ...